Module

Modul 1: Salutogenese

Im ersten Modul war die Gruppe im Zeppelin – Haus am Bodensee in Friedrichshafen/Fischbach beheimatet. Das Zeppelin-Haus ist eine hervorragende Location für Tagungen, nicht nur, dass das Haus eine Menge Platz bietet für Gruppenarbeiten, auch der Ausblick auf den See aus dem Tagungsraum war toll. Hierfür ein herzliches Dankeschön an den Projektleiter Rainer Schaff und an die Trainerin Andrea Sülzle, die diese Location ausgesucht, gebucht und für das ganze Wochenende hervorragend gearbeitet haben. Leider soll ein Teil des Tagungshauses nächstes Jahr im September 2020 abgerissen und ein neues Gebäude errichtet werden. Der Teil der Gebäude, der unter Denkmalschutz steht, bleibt erhalten! Das Mittagessen wurde in dem drei Sterne Restaurant Traube in Fischbach eingenommen und eine große Zahl der Teilnehmer war auch sehr zufrieden.

So, das erste Modul liegt hinter uns! Allen Beteiligten hat es großen Spaß gemacht, egal ob Trainer*in oder Weiterbildenden. Großartig fanden alle, dass die Kosten der Mittagessen plus ein Getränk von iPEBo übernommen wurden! Auch der Kaffee, der Tee und das Wasser waren in den Kosten enthalten!

Im ersten Modul der EX-IN-Bodensee-Weiterbildung ging es um Salutogenese. Das Modul bietet die Möglichkeit, Strategien zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden zu verstehen, zu teilen und zu erkunden. Auch bekamen wir eine Hausarbeit. Jeder sollte eine Collage erstellen, die sich mit dem Thema Gesundheit beschäftigt und für Sie oder Ihn gesund ist.

Die Trainerin Andrea Sülzle aus Biberach und der Trainer Andreas Jung aus Marburg haben das Wochenende sehr kurzweilig gestaltet. Es war eine gute Mischung aus Theorie und Übungen. Ein herzliches Dankeschön geht an die Trainer*in, die sich hervorragend ergänzt und die Theorie gepaart mit Übungen sehr leicht vermittelt haben!

Alles in allem war es eine hervorragende organisierte Veranstaltung und ein tolles Erlebnis, das die Teilnehmer nicht so schnell vergessen werden!

 

Modul 2: Empowerment

Für das zweite Modul hat der Projektleiter das Tagungshaus mit Jugendherberge, Don-Bosco-Haus in Friedrichshafen für uns gebucht! Auch das Don Bosco bietet hervorragende Möglichkeiten für Tagungen und liegt mitten in der Natur Richtung Eriskirch/Lindau. So wie ich gehört und auch selbst geschmeckt habe, war auch das Mittagessen an den drei Tagen sehr gute Hausmannskost! Nur mit den Schlafarrangements waren nicht alle ganz zufrieden.

Nochmals ein großes Dankeschön an den Projektleiter, dass er es möglich gemacht hat, dass ein Großteil der Kosten der Essen und Getränke von iPEBo übernommen wurden.


Das zweite Modul hatte, Empowerment – Selbstbefähigung, zum Thema.
Mit Empowerment (von englisch empowerment „Ermächtigung, Übertragung von Verantwortung“) bezeichnet man Strategien und Maßnahmen, die den Grad an Autonomie und Selbstbestimmung im Leben von Menschen oder Gemeinschaften erhöhen sollen und es ihnen ermöglichen, ihre Interessen (wieder) eigenmächtig, selbstverantwortlich und selbstbestimmt zu vertreten.*


Zu Beginn der drei Tage haben sechs Teilnehmer ihre Collage (Hausarbeit) präsentiert. Die Arbeiten waren großartig und jeder hat ca. 5 Minuten diese vorgestellt. Am ersten Tag vermittelte das Team hauptsächlich Theorie. Auch am zweiten Tag wurden zu Beginn fünf Collagen präsentiert. Danach noch Theorie und am Samstag-Nachmittag eine Gruppenübung. Bei diesem Rollenspiel musste die Gruppe eine Szene spielen, wie eine Betroffene ihre Wünsche in der Klinik gegenüber Arzt, Psychologe, Pfleger, Genesungsbegleiter und einem Angehörigen äußert. Am dritten Tag haben die restlichen Teilnehmer ihre Collagen vorgestellt. Auch gab es noch eine Zweier-Team-Arbeit. Das Rollenspiel und die Teamarbeiten haben allen großen Spaß bereitet.


Die Trainer waren an diesem Wochenende wieder Andrea Sülzle und Andreas Jung, der am Sonntagmorgen gegen 10 Uhr abreisen musste.

*Wikipedia

Modul 3: Erfahrung und Teilhabe

Auch das dritte Modul Fand im Don-Bosco-Haus in Friedrichshafen stattt!


Das dritte Modul hatte, Erfahrung und Teilhabe, zum Thema.
Mit Erfahrung und Teilhabe konnte man das erste Mal von seinen Erfahrungen seiner Krankheit berichten. Auch konnte man in Gruppenarbeiten sehr gut auf die Krankheit nachdenken.

Die Trainer waren an diesem Wochenende wieder Petra Ostini aus Wien und Andreas Jung. Die ihre Sache sehr gut gemacht haben und gut harmonierten.

 

Modul 4: Recovery

Das vierte Modul, Recovery, fand am Wochenende vom 12.-14.7.2019 statt. Die Trainer waren diesmal wieder Andrea Sülzle und Andreas Jung. Das Tagungsgebäude war wieder und zwar zum dritten Mal, das Don-Bosco-Haus in Friedrichshafen Richtung Eriskirch/Lindau in der Pampa.

Wenn man Recovery übersetzen möchte, wird man feststellen, dass das Wort mehrere Bedeutungen hat. Zum einen hat es die Bedeutung von Wiederherstellen, man kann es aber auch mit Gewinnung und Genesung übersetzen. Genau da setzen wir an: Genesung im allgemeinen Sinn! Genesung im psychiatrischen Bereich wurde lange geleugnet von der Psychiatrie. Mittlerweile sind wir alle etwas schlauer und wissen, dass Genesung ein langer Prozess ist, der nicht bei allen gleich verläuft und auch meist keinen lineareren Verlauf hat. Natürlich bestätigen Ausnahmen die Regeln, aber im Allgemeinen gehören auch Vorfälle zu einem Genesungsprozess.

Am Freitag war Brigitte Silber aus Biberach bei uns und hat ihren Recovery-Bericht zum Besten gegeben. Alle Teilnehmer waren hellauf begeistert! Nach Theorie und sonstigen Arbeiten brach der Abend an. Am Abend wurde gegrillt! Das Wetter war zwar sehr bescheiden und es hat aus Kübeln gegossen, aber wir konnten unter dem Vordach grillen und drinnen essen. Ein Dank geht an iPEBo, die die Kosten für das Grillen gestemmt hatte.

Am Samstag begann unser Tag mit einem Blitzlicht, das mich persönlich sehr getriggert hat. Ich war den ganzen Tag schlecht drauf, war zum Teil gedankenverloren. Am Samstagnachmittag kam Mario Leitgeber von Omnibus aus Bregenz zu uns zu Besuch, der auch nochmal seinen Recovery-Bericht vorgetragen hat. Alle Teilnehmer saßen gespannt in der Runde und es gab stürmischen Applaus am Ende seines Vortrages. Abends gingen die Trainer und ein Großteil der Teilnehmer noch auf ein Abendessen in die Villa Alwin nach Lindau. Wie ich gehört habe, war das Essen und die Location großartig und viele berichteten mit großer Begeisterung von dem unvergesslichen Abend!

Am Sonntag war ich wieder besser drauf und der Tag hat seinen Lauf genommen, so dass viele Teilnehmer beim Blitzlicht vom bisher besten Modul sprachen.